Pavement

Pavimentum (lateinisch pavitum, deutsch gestampft), bezeichnet in der antiken Architektur jede Art gefestigter oder fester Bodenbelege, also auch Mosaikfußböden.
Das englische Wort pavement bedeutet in Deutsch "Belag, Bürgersteig, Fahrdamm, Pflaster".


Mosaik Aquileia: © Percy Berktold. Mosaik Lissabon: © Dr. Carsten Witt.

Festgestampfte Böden bzw. befestigte Böden sind Voraussetzung zivilisierten Lebens und moderner Wirtschaftssysteme: Fußböden in Häusern, Straßen mit Fahrbahnen und Bürgersteigen, Parkplätze, Containerterminals, Flughäfen.

"Gestampfte" Böden entstehen jedoch auch dort, wo sie nicht gewollt und schädlich sind, im Wald, auf Feldern und Wiesen.

Schwere forst- und landwirtschaftliche Geräte verdichten den Boden so stark, dass Regenwasser nicht versickert, sondern oftmals als große Pfützen und Überschwemmungen verursacht.


Fotolia_15050035_S Strassenüberflutung.jpg

In Städten, wo der Boden zwangsläufig durch Gebäude und Verkehrswege stark bedeckt ist (in der Wasserwirtschaft spricht man von versiegelt), träten bei jedem stärkeren Regen Überschwemmungen auf, wenn die Kanalisation das Wasser nicht aufnehmen und abführen würde.


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